Vereinschronik der DJK Greßthal

Erste Anfänge unseres Vereines sind schon gegen Ende der 30er Jahre zu suchen, als sich immer wieder junge Männer zusammenfanden, um auf Wiesen in der Nähe des Dorfes Fußball zu spielen. Kurz vor Kriegsbeginn konnte eine komplette Mannschaft gebildet werden, die gegen Nachbarortschaften erste Spiele bestritt. Der Krieg erstickte jedoch den Gedanken an eine Sportvereinsgründung, der sich in den Vorkriegsjahren mehr und mehr in den Köpfen breit machte. Durch die Einberufung vieler junger Sportler waren die sportlichen Aktivitäten in Greßthal zunächst lahmgelegt.

Nach Kriegsende entflammte der Sportgeist erneut und einige Idealisten schlossen sich zusammen, um den Fußballsport wieder aufleben zu lassen. Fußballer aus Greßthal, Wasserlosen, Schwemmelsbach und Rütschenhausen sowie einige Flüchtlinge formierten sich zu einer Mannschaft.

Getrieben durch die Androhung, die Hilfe der amerikanischen Besatzungsmacht in Anspruch zu nehmen, willigte die Gemeindeverwaltung in die Anlage eines Sportplatzes ein. In vielen freiwilligen Arbeitsstunden wurden 7 Gemeindebeete in einen Sportplatz verwandelt, dessen Einweihung man am 28. Oktober 1946 feierte.

Ebenfalls im Oktober 1946 wurden vom Landessportverband erste Spielerpässe ausgestellt, womit nun der TSV Greßthal bestand. Kurt Geilfuß, der als Schuhmacher die Fußballer mit Schuhwerk ausstattete, wurde erster Vorstand des jungen Vereines. Aus der Not heraus wurden Moskitonetze aus dem Lager Hammelburg zu Trikots verarbeitet. Derart behelfsmäßig bekleidet, bestritt man in der Spielrunde 1946/47 das erste Verbandsspiel gegen Obbach.

In den folgenden Jahren schlossen sich viele auswärtige Spieler dem Verein an. Sie kehrten jedoch nach dem Aufleben von Vereinsgründungen in ihre eigenen Dörfer zurück. Hinzu kam, daß auch zahlreiche Flüchtlinge, die zuvor die Fußballmannschaft verstärkt hatten, Greßthal wieder verließen. So kam es, daß auf Grund eines akuten Spielermangels, Greßthal in den Jahren 1955 bis 1958 an keiner regulären Spielrunde teilnehmen konnte.

Ungebremster Spielwille führte dazu, daß in der Saison 1958/59 eine neue Mannschaft aufgestellt wurde, die ihre Spiele auf dem „alten Sportplatz“ an der Hammelburger Straße austrug. Dort fehlte es aber an sanitären Anlagen, Strom und Bewirtungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund bot sich mit der Flurbereinigung von 1969 bis 1974 dem Verein eine Möglichkeit, einen neuen Standort zu beantragen. Ein ca. zwei Hektar großes Areal am südöstlichen Ortsrand von Greßthal wurde sodann als Sportgelände ausgewiesen.

Am 04. Oktober 1969 fand die Umbenennung unseres Vereines von TSV Greßthal in DJK Greßthal statt. Dies war vor allem deshalb von Bedeutung, weil von diesem Zeitpunkt an der Jugendarbeit im Sportverein besondere Bedeutung zugemessen wurde.

1972 feierte man das 25jährige Vereinsjubiläum unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Oschmann und dem 1. Vorsitzenden der DJK Rudolf Rüger. Als Festredner erbrachte uns DJK-Diözesanvorsitzender Ambros Baumann die Ehre.Erster sportlicher Gipfel der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft der 2. Mannschaft in der

Saison 1971/72. In Zusammenarbeit mit der DJK Hammelburg gelang es den Greßthalern sogar, eine Schwimmabteilung ins Leben zu rufen, die sich allerdings nicht bis heute behaupten konnte.

Am 02. Dezember 1972 wurde von einer erweiterten Vorstandschaft beschlossen, mit dem vorhandenen Startkapital von 15.000 DM und der tatkräftigen Mithilfe der Vereinsmitglieder ein Vereinsheim zu bauen. Zudem bat man die Gemeinde, den BLSV und die DJK um finanzielle Unterstützung bei dem großen Vorhaben. Mündliche Zusagen über die Bewilligung von Zuschüssen und ein gefertigter Bauplan reichten aus, um am 06. November 1973 die Genehmigung der Baubehörde einzuholen.

Die Generalversammlung im Januar 1974 wählte Waldemar Weeth zum 1. Vorstand. Rudolf Rüger dankte nach 6 Jahren als 1. Vorstand ab. Ebenfalls in dieser Versammlung bildete man einen Bauausschuß, der sogleich beschloss, daß am 13. Februar der Sportheimbau beginnen sollte. Zudem war es zu diesem Zeitpunkt von großer Wichtigkeit, eine Vereinssatzung zu verfassen, damit die rechtliche Basis des Vereines als gesichert galt, so daß man unter anderem Bauzuschüsse erhalten konnte.

Am 17. Mai 1974 wurde der Verein dann als DJK Greßthal 1946 e.V. in das Vereinsregister eingetragen.

Die Gemeinde übergab im Rahmen eines Pokalturniers am 03. Juni 1974 den angelegten Sportplatz seiner Bestimmung. In derSaison 1974/75 schickte die DJK Greßthal erstmals neben einer 1. und 2. Mannschaft auch eine Schülermannschaft ins Rennen.

Im Sommer 1974 erlebte der Sportheimbau sein erstes Tief. Die vorhandenen Baumittel waren erschöpft und so mußte der Bau eingestellt werden. Zwei Vereinsmitglieder, die ein zinsloses Darlehen von 15.000 DM zur Verfügung stellten und der ebenso hohe Ertrag einer Haussammlung waren die Rettung aus der Misere. Nach vierwöchigem Baustop konnten die Arbeiten endlich wieder aufgenommen werden. Am 18. Mai 1975 wurde das Sportheim endlich eröffnet. Bauausschuß, Vorstandschaft und zahlreiche Vereinsmitglieder fanden sich zu diesem Anlaß zusammen. Die Gesamtkosten des Sportheimbaus beliefen sich auf 198.000 DM. Insgesamt wurden 10 867 freiwillige Arbeitsstunden abgeleistet. Bis heute ist die ehrenamtliche Mithilfe der Vereinsmitglieder gefragt, wenn es um die im wöchentlichen Wechsel organisierte Bewirtung der Sportheimgaststätte geht. Die erste Weihnachtsfeier im eigenen Vereinsheim bot den angemessenen Anlaß, unter der Anwesenheit der DJK-Kreisgemeinschaft die Einweihung des Sportheimes vorzunehmen. Zu diesem Ereignis wurde Studiendirektor Berthold gebeten, in feierlichem Rahmen Gottes Segen für den Neubau zu erbitten.

Am 12. und 13. Juli 1974 trug die DJK Greßthal das DJK-Diösesanjugendturnier mit 16 teilnehmenden Mannschaften aus. Die Jugendlichen wurden zur Übernachtung in verschiedene Greßthaler Familien untergebracht. 1975 führte die Jugendabteilung ihr erstes Zeltlager in Burgwallbach durch, was einen derartigen Anklang fand, daß fortan jedes Jahr ein ähnliches Vorhaben geplant werden sollte. Von Rudi Krebs initiiert und von Rudi Wolf weiter organisiert fuhren Jahr für Jahr in Zusammenarbeit mit der DJK Wülferhausen ca. 40 - 50 Jugendliche mit ihren Betreuern zu einem einwöchigen Jugendherbergsaufenthalt. Da die Anzahl der Jugendlichen zurückging, wurde leider von dem Angebot nach 22 Jahren nicht mehr ausreichend Gebrauch gemacht.

Über die Jahre zeigte sich bei zahlreichen sportlichen Veranstaltungen, daß ein Spielfeld auf die Dauer nicht ausreicht. Diese Tatsache führte zu dem Beschluß, am 1. August 1975 bei der Gemeinde einen Antrag auf ein weiteres Spielfeld zu stellen. 1976begannen die Arbeiten am 2. Spielfeld, das 1977 bereits fertiggestellt werden konnte. 1978 dann wurde der Sportplatz im Zuge der Flurbereinigung auch erbbaurechtlich dem Sportverein übertragen.

Die bis heute bestehenden sportlichen und mittlerweile auch freundschaftlichen Verbindungen zum RSV Wommelshausen in Hessen wurden im Jahre 1976 geknüpft. Zahlreiche gegenseitige Besuche und Fußballspiele trugen dazu bei, daß sich die Kontakte festigten.

Bei der Weihnachtsfeier 1978 weihte Pfarrer Heßdörfer das neu angeschaffte DJK-Banner ein. Das Banner erhielt einen Ehrenplatz in einem Schaukasten im Sportheim, wo es für verschiedene Festzüge und Prozessionen herausgeholt und von Jugendlichen getragen wird.

Die Saison 1978/79 brachte wohl den bislang größten Erfolg für die 1. Mannschaft. Sie erreichte die Tabellenspitze und stieg in die B-Klasse auf.

Auf Grund der geburtenschwachen Jahrgänge war es im Jugendbereich nicht mehr möglich, die vorhandenen fünf Mannschaften mit Greßthaler Kindern zu besetzen. Deshalb gingen ab der Saison 1980/81 die A-, B-, C-, D- und E-Jugend als Spielgemeinschaft mit Wülfershausen in die Spielrunde.

Um die Trainingsmöglichkeiten vor allem während der Wintermonate zu verbessern, installierte man am Hauptsportplatz eine Flutlichtanlage. Im Zuge dieser Maßnahme wurde zusätzlich der Platz beplankt. Die Beplankung besteht aus wasserführenden Rohren, so daß der Platz während der Sommermonate beregnet werden konnte. Für die angeschafften Geräte zur Rasenbearbeitung wurde das Sportheim durch einen Holzanbau erweitert, der zuweilen auch als Verkaufsstand bei Heimspielen und Festen diente.

1982 übernahm man die Patenschaft für die neu gegründete DJK Eckartshausen. Die DJK Greßthal ist ebenfalls Patenverein der DJK Neubessingen.

In den Jahren 1983/84 ging es vor allem darum, die Außenanlage des Sportgeländes zu verschönern. Die Zufahrtswege um das Sportheim wurden gepflastert und die Hänge rings um die Sportplätze mit Sträuchern und Bodendeckern bepflanzt.

Ab 1983 bereicherte die neu gegründete Korbballabteilung das sportliche Angebot des Vereins, das sich bislang fast ausschließlich auf die männlichen Vereinsmitglieder konzentrierte. 1984 bereits errang die Korbballjugend den Meistertitel sowohl in der Feld-, als auch in der Hallenrunde. Im gleichen Jahr mußte die 1. Mannschaft, die gut in die Saison gestartet war, die B-Klasse als Absteiger verlassen.

Die behelfsmäßige Sportheimküche, deren Ausstattung den Erfordernissen nicht mehr entsprach, wurde mit einer neuen Anbauküche ausgestattet. Dies wurde schon alleine deshalb notwendig, weil zu Kirchweih und Fasching Veranstaltungen im Sportheim abgehalten wurden, bei denen auch verschiedenste Spezialitäten aus der Küche angeboten werden sollten.

1985 übernahm Pfarrer Eugen Menth das Amt des geistlichen Beirates für unseren Verein. Bis 1978 hatte Diakon Judmann aus Kützberg dieses Amt inne. In den Jahren 1979 bis 1985 hatte der Verein keinen geistlichen Beirat, da sich Pfarrer Eckert nicht dafür gewinnen ließ. Im gleichen Jahr verstärkte die DJK Schwemmelsbach die Spielgemeinschaft Greßthal/Wülfershausen im Jugendbereich.

Ende 1985 begann man bereits mit der Planung des 40jährigen Vereinsjubiläums, welches dann im Mai 1986 gefeiert wurde. Die Schirmherrschaft wurde Herrn Kreisrat Adi Weber übertragen. Als Festredner beim Kommersabend konnte Bundespräsens Jacobi gewonnen werden. Ein kleiner Höhepunkt des Festes war wohl der Heimatabend, zu dem alle ehemaligen Greßthaler eingeladen wurden. Professor Rudolf Bayer hielt als ehemaliger Greßthaler eine Ansprache und erinnerte an frühere Tage in Greßthal.

In der nächsten Generalversammlung, als der Trubel um das Fest überstanden war, gab Waldemar Weeth sein Amt als 1. Vorsitzender ab. Erwin Ziegler erklärte sich bereit, den Posten zu übernehmen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung am03. Oktober 1987 beschloß mit 41:6 Stimmen, daß Tennisplätze mit einer Gerätehalle gebaut werden sollen. Schon im August 1988 genehmigte das Landratsamt den Plan für die Tennisplätze.

1989 wurde dann die DJK Greßthal durch Gründung einer Tennisabteilung erweitert.

Im Jahre 1990 begann der Bau der Tennisanlage neben dem Sportplatz. Zwei Tennisplätze und ein Gerätehaus wurden errichtet. Zur besseren Instandhaltung der Plätze installierte man 1994 eine automatische Bewässerungsanlage.

Seit 1988 veranstaltet die DJK Greßthal unter Leitung von Faschingspräsident Alois Herold Büttenabende im Sportheim bzw. seit einigen Jahren im neugebauten Pfarrheim. Im Jahr 2004 übernahm dieses Amt Bernhard Vierengel.

15000 DM investierte der Verein 1989 in einen neuen Rasenmäher. Das Sportheim wurde 1990 neu gestaltet; die Stühle erhielten Sitzpolster, die Theke wurde erneuert, eine weitere Eckbank wurde aufgestellt und Raumteiler mit Hydrokulturpflanzen sollen die Atmosphäre verschönern.

1990 gründete man für die ständig wachsende Zahl an Läufern eine Leichtathletikabteilung.

1992 beging man das 10jährige Bestehen der Spielgemeinschaft im Bereich der Fußballjugend mit einem Fest auf dem Sportplatz. Ebenfalls im Sommer 1992 nahm Pfarrer Menth die Einweihung der Tennisplätze vor. 1993 konnten die Vereinsdaten auf EDV gespeichert werden. Zudem wurde in diesem Jahr ein Gutachten bezüglich der Bohrung eines Brunnens eingeholt. Da jedoch die Kosten zu hoch und die Erfolgsaussichten zu gering erschienen, wurde das Vorhaben nicht zu Ende geführt. Die Korbballabteilung konnte im Juni 1993 bereits ihr 10jähriges, die Gymnastikabteilung ihr 15jähriges Bestehen im Rahmen eines viertägigen Festes feiern. 1995 wurde die relative Eigenständigkeit der Jugend verwirklicht. Josef Schneider übernahm das Amt des Jugendleiters und hatte dieses Amt bis 2003 inne. Finanzielle und sportliche Belange der Schüler- und Jugendmannschaften sollen so unabhängig vom Gesamtverein behandelt werden. Als Einstand der neuen Jugendabteilung wurde gleich ein kleines Zeltlager in Neubessingen veranstaltet, zu dem sich alle Jugendlichen von 6 bis 18 Jahren zusammenfanden. 1999 wurde für die Jugendlichen am Sportgelände ein Basketballkorb aufgestellt sowie ein Beachvolleyballfeld neu errichtet.

Die Jugendabteilung organisiert zwischenzeitlich alljährlich das stattfindende Johannisfeuer sowie den Christbaumverkauf vor Weihnachten. Das DJK-Banner wird bei Festen und Prozessionen von Jugendlichen mitgetragen. Auch ist das Grillen bei unseren Heimspielen der 1. Fußballmannschaft Aufgabe der A- und B-Jugendmannschaften. Jugendleiter ist z. Zt. Günter Buschkewitz.

Seit 1995 haben wir an unserem Sportplatz eine Bandenwerbung, wofür wir den beteiligten Firmen sehr dankbar sind.

Im Sommer 1995 liefen die Vorbereitungen für das 50jährige Vereinsjubiläum an.

Gefeiert wurde dann das 50jährige Vereinsjubiläum vom 31. Mai – 03. Juni 1996 unter der Schirmherrschaft von Herrn Josef Freitag vom Brauhaus Schweinfurt. Am Samstag konnten wir wieder viele ehemalige Greßthaler begrüßen und es wurde am Sportplatz ein Jubiläumsbaum gepflanzt. Am Montag fand dann der 2. Gymnastiktreff der Gymnastikfrauen statt und wir konnten bei schönem Wetter ca. 400 Frauen begrüßen.

Im Herbst 1996 dankte Erwin Ziegler als 1. Vorsitzender nach 10 Jahren ab und Rudi Wolf wurde nun unser 1. Vorsitzender der DJK.

In der Generalversammlung im April 1997 stimmten die Mitglieder einstimmig den vorbe-reiteten Planungen für den Sportheimerweiterungsbau mit neuer Küche zu.

Dankenswerterweise haben wir für den Anbau unseres Sportheimes von der Jagdgenossenschaft einen Zuschuß in Höhe von 10.000 DM erhalten. Im Sommer 1998 wurde dann mit dem Anbau an unserem Sportheim begonnen. Viele freiwillige Helfer und Helferinnen waren nötig, um das Sportheim so zu erweiteren, wie es sich heute präsentiert. Insgesamt wurden 3100 Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet, wofür wir uns auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken. Der An- und Umbau kostete ca. 250.000 DM. Im Februar 1999 waren dann die Umbauarbeiten fertig und wir konnten den Betrieb im Sportheim wieder aufnehmen. Die Küche wurde wesentlich vergrößert und ganz neu ausgestattet. Im Anbau haben wir nun ca. 40 Sitzplätze mehr und zwischen dem Altbau und Neubau wurde eine aufklappbare Glaswand installiert. So können Mannschaftsversammlungen oder ähnliche Versammlungen sowie der Wirtschaftsbetrieb gleichzeitig stattfinden. Eine Lautsprecheranlage wurde ebenfalls mit eingebaut.

Vom 18.06. – 22.06.1999 feierten wir dann die Einweihung unseres Sportheimanbaues. Viele sportliche Aktivitäten wie Korbballspiele, Fußballspiele, Tennisspiele und Familienspiele wurden veranstaltet.

Der Start ins neue Jahrtausend war auch für die DJK Greßthal ein besonderes Jahr. Im Sommer 2000 stieg unsere 1. Fußballmannschaft zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte in die jetzt neu benannte Kreisklasse Schweinfurt auf. Zum ersten Mal sicherte sich unsere 1. Mannschaft gegen die Bezirksligamannschaft aus Schwemmelsbach im Endspiel den Gemeindepokal 2000.

Vom 19.05. – 21.05.2000 feierten wir „25 Jahre Sportheimbetrieb“ der DJK Greßthal mit Getränkepreise wir vor 25 Jahren. Schließlich stellten wir noch den Antrag an die Großgemeinde Wasserlosen zwecks Wasserversorgung aus dem Schöpfbrunnen am Brunnenberg für unsere Sportplätze. Im Jahr 2001 wurden dann die Leitungen vom Brunnen bis zum Sportgelände verlegt. Zwei große Wassertanks mit einer Füllmenge von ca. 45.000 Liter wurden neben dem Sportplatz vergraben. Anschließend wurden auf dem unteren Platz noch zwei große Rasensprenger installiert. Im Jahr 2002 wurde ein 2x3 m großes Pumphaus gebaut. Von nun an können wir unsere Sportplätze jederzeit mit Wasser besprengen, damit unsere Fußballspieler immer geeignete Bedingungen zum Fußballspielen haben.

In der heutigen Zeit ist es ganz wichtig, nicht nur die Sportaktivitäten anzubieten, sondern auch etwas für die Unterhaltung bzw. Gemeinschaft zu tun. Gesellschaftliche Aktivitäten kommen bei uns im Verein nicht zu kurz.

So finden jedes Jahr von uns organisiert zwei Fachingssitzungen statt. Am Vatertag wird von der AH-Mannschaft ein Wandertag mit anschließendem Steckerlfischessen angeboten. Für unsere ca. 100 Sportheimdienstler, die das Jahr über Sportheimdienst unentgeltlich leisten, veranstalten wir im Oktober einen Federweißenabend mit einer deftigen Brotzeit. Schon viele Male haben wir an den DJK-Landeswallfahrten, die immer am 03. Oktober sind, teilgenommen. Da das Interesse daran im Verein groß ist, reisen wir mit dem Bus an. Ebenfalls mit dem Bus geht es zu den Winterwanderungen, die vom DJK Kreisverband Schweinfurt durchgeführt werden. In den Jahren 2002 und 2004 wurde die Winterwanderung bei uns in Greßthal mit ca. 200 Wanderer veranstaltet. Anschließend gemütliches Beisammensein im Sportheim mit humoristischen Gesangseinlagen von Bernhard undErnst Vierengel. Die DJK Greßthal ist im Kreisverband sowie im Diösezanverband ein Begriff sowie ein gern gesehener Gast bzw. Gastgeber.